Verteidige Dein Bild!

Verteidige Dein BildWillst Du auch in Zukunft Besucher auf Deiner Website?

Die Suchmaschine Google hat ein Redesign der Bildersuche angekündigt. In Zukunft soll eine große Darstellung des Bildes, das man angeklickt hat, direkt auf der Google-Seite zu sehen sein. Die Quellseite, von der das Bild stammt, soll nur noch über einen kleinen Button erreichbar sein. Das bedeutet: Deine Bilder werden von Google benutzt (nicht nur die Thumbnails), ohne das Du etwas davon hast. Daher: Verteidige Deine Bilder!

Verteidige Dein Bild!Dieser Aufruf richtet sich an Kreative, bildende Künstler, Fotografen - und an alle Sympathisanten.
Die neue Google-Bildersuche darf nicht online gehen! Misch Dich ein und teile diese Seite mit Freunden und anderen Kreativen.

Hier die offizielle Protestseite:
Unterschriftenaktion gegen die neue G. Bildersuche

Es kann nicht sein, dass Google seine Dienste ungefragt mit unseren Bildern verbessert.

Jeder, der ein Bild erschafft, sei es fotografiert, gemalt oder gezeichnet, hat alle Rechte an diesem Bild. Dazu gehört das Nutzungsrecht: der Urheber kann darüber entscheiden, in welchem Kontext das Bild gezeigt werden soll. Viele Kreative zeigen ihre Bilder auf einer eigenen Homepage.

Die Google Bildersuche hat bisher viele Besucher auf die Homepages von Kreativen weitergeleitet. Bislang wurden diese Besucher, die in der Google-Bildersuche auf ein Thumbnail geklickt haben, auf die Website der Bildquelle weitergleitet - das soll so bleiben!

Es gab einen ungeschriebene Deal zwischen Google und den Kreativen: letztere stellten ihre Bilder für Thumbnails zur Verfügung, damit die Google Bildersuche attraktiver wurde. Im Gegenzug hat man dafür interessierte Besucher bekommen.

Die Begründung, dass die neue Bildersuche "benutzer-freundlicher" sei, gibt Google nicht das Recht, eine große Version der urheberrechtlich geschützen Bilder auf einer Google-eigenen Seite der Bildersuche anzuzeigen. Auch als Monopolist kann Google nicht machen was es will.

Die Kreativen sollten das Recht haben, ihre Werke zu vermarkten / zu monetarisieren, nicht eine Suchmaschine. Es ist und bleibt eine Aufgabe der Gesellschaft, die Kreativen, ihre Werke und Möglichkeiten der angemessenen Vergütung zu fördern.

Die Kreativen haben das Recht, selber zu entscheiden, in welchem grafischen / ästethischen Umfeld ihre Werke gezeigt werden. Das Design vor dunklem Hintergrund und mit den Miniaturen oben und unten ist in vielen Fällen eine ungeeignete Präsentationsform.

 

Daher lautet die Forderung: Google, führ das neue Bildersuche Design NICHT in Deutschland ein! Wenn ein User auf ein Thumbnail klickt, muss man auf die Quellseite gelangen - so, wie es bei einer Suchmaschine selbstverständlich sein sollte!

Verteidige Dein Bild!

Dieses Bild und diese Seite darf gerne frei geteilt und benutzt werden :-)

Wer steckt hinter dieser Seite?

Martin Mißfeldt (Google+, facebook, twitter): ich bin Künstler und betreibe mehrere Bilder-Websites, die auch viele Besucher über die Google Bildersuche bekommen. Da ich meine Websites auch monatarisiere, fürchte ich, dass es durch die neue Bildersuche zu Besucherverlusten kommt. Das Frustrierende ist, dass man als Einzelner nie gegen Google ankommt. Diese Seite ist daher ein erster Versuch, viele Gleichgesinnte zu finden. Nur eine (sehr) große Gruppe von Menschen hat die Chance, bei den Google-Verantwortlichen gehört zu werden. Alle sind aufgerufen, ihren Unmut in ihren Kanälen kundzutun.

Ressourcen / Weiterlesen

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